Der 5. Oktober ist hierzulande Feiertag, an jenem Tag des Jahres 1910 endete die Monarchie, Portugal wurde Republik. Zu diesem Anlass ein paar kuriose Fakten aus Ihrem Urlaubsland: Paradela bei Miranda do Douro im Norden ist Portugals östlichste Gemeinde und nennt sich folglich „Dorf der aufgehenden Sonne“, zudem ist es einer der kleinsten Orte mit nur 165 Einwohnern. Gegenstücke dazu sind Barcelos im Nordwesten (keine Stadt hat mehr Gemeinden, es sind 86, allerdings auf relativ engen Raum verteilt) und Algueirão-Mem Martins unweit von Lissabon mit gut 66.000 Bewohnern, auf kaum mehr als 16 km2: Es ist Europas am dichtesten besiedelte Gemeinde. Portugals geodätisches Zentrum, also der geografische Mittelpunkt, liegt zwei Kilometer entfernt von der Stadt Vila de Rei.
Carrazedo de Montenegro im hohen Norden ist die „Hauptstadt der Kastanien“, die von dort in großen Mengen in alle Länder Europas exportiert werden. Parambos nahe Vila Real, ebenfalls im Norden, rühmt sich eines anderen Rekords: Hundert Prozent der Einwohner (das sind 315 Personen) sind Fans des Lissabonner Erstliga-Fußballklubs Sporting.