Castro Marim liegt an der Ost-Algarve; die etwas weitere Anfahrt lohnt sich aber immer, denn diese dünn besiedelte teil der Algarve mit seinem kilometerlangen, felsenlosen Sandstränden, dem Naturschutzgebiet, dem Grenzfluss Guadiana, und seiner unter anderem durch Burgen markierten alten Geschichte ist um einen touristischen Pluspunkt reicher. Gerade wurde in den Dünen zwischen den Stränden ‘Praia da Verdelago’ und ‘Praia da Lota’ ein Holzbohlenweg und eine Fußgängerbrücke über das Flüsschen Álamo eingerichtet, der es ermöglicht, in diesem Naturschutzgebiet spazieren zu gehen und die Strände leichter zu erreichen, ohne die Natur der empfindlichen Dünenlandschaft zu gefährden. Entlang des Weges eingerichtete Ruhezonen laden ein, die Landschaft zu betrachten, Beleuchtung macht auch abendliche Spaziergänge möglich.
Auch ein Besuch der Stadt Castro Marim lohnt sich. Das sehenswerte Museum ‘Casa do Sal’ bietet eine beeindruckende Einsicht in die Geschichte der Region, die seit Menschengedenken von der Salzgewinnung gelebt hat, die bis heute ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist. Im Rahmen des Projektes „100 Erinnerungen an Castro Marim“ sammelt das Museum außerdem private Beiträge zum Leben in der Stadt in den vergangenen Generationen und hat viele davon in rund zwei Dutzend Schaukästen und -Tafeln im Ortsgebiet verteilt, sodass der Spaziergang zum bebilderten Weg durch die Vergangenheit von Castro Marim wird.